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Bio-Boom ohne Ethik?

Wenn Produkte ein Bio-Siegel tragen und auch die ökologischen und sozialen Standards des fairen Handels im Herstellungsprozess erfüllt werden, kann von wachsenden Absatzzahlen ausgegangen werden. Organisationen wie TransFair vergeben, wurden die Vorgaben eingehalten, daraufhin für diese Waren sogenannte Fairtrade-Siegel. In diesen Fällen kann also davon ausgegangen werden, dass den Menschen in ärmeren Ländern ein gerechter Preis für ihre Leistungen bezahlt wird, mit dem sie ihre Lebensbedingungen verbessern können und in dem auch ausbeuterische Kinderarbeit ausgeschlossen ist. TransFair schätzt, dass das Umsatzwachstum von FairTrade-Produkten im vergangenen Jahr, wie in den letzten 5 Jahren, erneut zweistellig war. Interessant zu beobachten sei auch, wie viele Produkte auf den Bio-Zug aufgesprungen sind. So sind inzwischen selbst Lippenstifte und Schals, oder eben Gürtel, Unterwäsche und Jeans nachhaltig hergestellt sowie mit Bio-Siegel erhältlich. Greenpeace kritisiert im Zusammenhang mit dem Boom um „grüne Mode“ allerdings große Konzerne, da diese den Biomarkt vorrangig aus Marketinggründen angreifen, ohne jedoch aus ethischer Überzeugung biologisch und fair zu agieren. Augsburger Allgemeine vom 21.02.2009




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