Kinderprostitution an der deutsch-tschechischen Grenze

Während die Kontrollen bezüglich Kinderprostitution in vielen asiatischen Ländern verschärft wurden, ziehen die ärmeren Länder Osteuropas seit dem Fall des Eisernen Vorhangs immer mehr Sextouristen aus Deutschland an. Vor allem in der Tschechischen Republik ist Kinderprostitution stark verbreitet. An den Straßen werden Kinder jeden Alters mitunter auch Babys, von Zuhältern oder ihren eigenen Eltern angeboten. Der Preis liegt ungefähr bei 5 bis 25 Euro, so dass es für Deutsche weitaus billiger ist, sexuelle Handlungen jenseits der Grenze zu kaufen. Außerdem kommen die Interessenten als Ausflügler ohne aufwendige Zollkontrollen über die Grenze. Die Kinder sind oft heftiger Gewalt sowohl durch ihre Freier als auch durch ihre Zuhälter und ihre Eltern ausgesetzt und leiden ihr Leben lang an den psychischen und physischen Folgen. Die Streetworkerin Cathrin Schauer hat in ihrem durchaus lesenswerten Buch „Kinder auf dem Strich“ die Situation an der deutsch-tschechischen Grenze ausführlich anhand vieler schockierender Einzelschicksale dokumentiert. Zur Vollversion des Buches

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