Burkina Faso: Dienstmädchen plädieren für ihre Rechte

Mit Hilfe der Kampagne CABUFADE (Koalition Burkina Faso für die Rechte der Kinder), an der sich 21 lokale NGOs beteiligen, konnten junge Hausmädchen für ihre Lebensbedingungen Aufmerksamkeit schaffen. Auf einer Abendveranstaltung zur Promotion der Rechte von Dienstmädchen Ende Januar beschrieben sie dem Publikum, dem sowohl staatliche Vertreter als auch Bürger angehörten, ihre Arbeitsbedingungen: Oft arbeiteten sie 12-16 Stunden am Tag für ein zu vernachlässigendes Gehalt. Darüber hinaus müssten sie Demütigungen und Beleidigungen ertragen. Im gleichen Zug stellten die Mädchen ihre Forderungen zur Verbesserung der Verhältnisse klar: Ein fester Arbeitsvertrag, der die Arbeitszeit auf acht Stunden beschränke, die genauen Aufgaben definiere, körperliche Gewalt und Beleidigungen verbiete sowie ein festes Gehalt mit medizinischer Vorsorge verspräche. Zudem soll die Arbeit als Dienstmädchen erst ab 16 Jahren möglich sein. Bislang arbeiten mehr als 50% aller Kinder in Burkina Faso. Nach Angaben von CABUFADE werden in zwei Dritteln aller Haushalte in den Städten Dienstmädchen beschäftigt. Ihre Arbeitsverhältnisse würden immer prekärer. Link zum Artikel in “Le Faso” (französisch)

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