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Kinder gehen gegen ausbeuterische Kinderarbeit auf die Straße

In Patna, der Hauptstadt des im Nordosten Indiens gelegenen Bundesstaats Bihar, kam es am Abend des 28. Dezember zu einer Demonstration einer großen Anzahl von Kindern. Sie gingen auf die Straße, um gegen Kinderarbeit und Ausbeutung zu protestieren. Die Proteste richteten sich vor allem an die Adresse von Arbeitgebern, die trotz des seit 1986 geltenden Child Labour (Prohibition and Regulation) Act immer noch Kinder beschäftigen. Diese wurden von den Schülern dazu ermahnt, Kinder nicht zu ihrem eigenen Vorteil auszubeuten. Es wurde ebenfalls deutlich, dass die Protestler in der weit verbreiteten Kinderarbeit ein Hindernis für die Entwicklung des Landes sehen. In Indien arbeiten Millionen von Kindern unter gefährlichen Bedingungen, beispielsweise in der Produktion von Feuerwerkskörpern, Textilien, Zigaretten und Glas. Menschenrechtsgruppen berichten, dass viele Kinder bereits im Alter von vier bis fünf Jahren anfangen zu arbeiten – mit verheerenden Auswirkungen. Spätestens bei Erreichen des Erwachsenenalters sei eine große Zahl von ihnen chronisch krank oder gar körperlich behindert. Es gebe vor allem zu viele Schlupflöcher in den Gesetzen, sodass Kinderarbeit noch lange nicht überwunden sei.1)

  1. Link zum englischen Artikel-Seite nicht mehr verfügbar []

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