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Titisee-Neustadt sagt NEIN zu Produkten aus Kinderarbeit

Die Stadt Titiseee-Neustadt will in Zukunft darauf achten, dass in ihrem Zuständigkeitsbereich keine durch Kinderarbeit hergestellten Waren gekauft werden. Dabei geht es beispielsweise um Textilien und vor allem um Natursteine aus China und Indien. Die Grünen-Fraktion hatte einen entsprechenden Antrag in den Gemeinderat eingebracht – dieser wurde einstimmig angenommen. Der Antrag beinhaltet auch, bei zukünftigen Ausschreibungen auf Kinderarbeit ausschließenden Zertifikaten zu bestehen. Bürgermeister Armin Hinterseh merkte in der Diskussion an, dass die Einhaltung der Vorgaben nicht ganz zu kontrollieren sei, dass man als Stadt aber klar Position beziehen sollte gegen Kinderarbeit. Ein SPD-Mitglied sprach sich dafür aus, sich so weit wie möglich aus dem belasteten Markt der Natursteine zu verabschieden. Ein weiterer Teil des Antrags beinhaltet die Forderung, dass auf den Friedhöfen „nur Grabmale aufgestellt werden dürfen, wenn der unabhängige Nachweis erbracht wird, dass sie aus zertifizierten Betrieben stammen, die nachweislich keine Kinder oder Sklaven beschäftigen.“ Der Bürgermeister verwies darauf, dass dies erst von der Verwaltung geprüft werden müsse, da dieser Aspekt eine Änderung der Friedhofssatzung voraussetzt. Link zum Artikel im Onlineauftritt der Badischen Zeitung

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