Internationaler Tag der Kinderrechte

Am 20. November wird jährlich der Internationale Tag der Kinderrechte gefeiert, um auf die weltweiten Rechte der Kinder aufmerksam zu machen. Am gleichen Tag vor genau 19 Jahren wurden die Kinderrechtskonventionen von der Generalversammlung der Vereinten Nationen einstimmig verabschiedet und traten schließlich im September 1990 in Kraft. Sie gelten für alle Kinder, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. In den insgesamt 54 Artikeln befasst sich die Konvention mit Grundrechten der Kinder, wie das Recht auf Überleben, das Recht auf Entwicklung der körperlichen sowie geistigen Fähigkeiten, das Recht auf aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben usw. Diese beinhalten auch das Recht auf Bildung, Gesundheitsversorgung sowie Spiel- und Freizeitmöglichkeiten. Einige Artikel behandeln die Informations- und Beteiligungsrechte. Demnach haben Kinder das Recht auf freie Meinungsäußerung, auf kindgerechte Informationen sowie Anspruch darauf, dass ihre Anliegen Gehör finden. Neben diesen Grundrechten verleihen die Konventionen den Kindern auch spezielle Schutzrechte, wie etwa den Schutz vor wirtschaftlicher und sexueller Ausbeutung, das Recht auf Schutz und Hilfe bei Kriegen, Katastrophen und Flucht sowie das Recht auf gewaltfreie Behandlung. Das Fürstentum Liechtenstein ist seit knapp 12 Jahren Vertragspartner der UN-Kinderrechtskonventionen. Aus aktuellem Anlass ist deshalb heute auch eine Aktion zu Artikel 31 ( Beteiligung an Freizeit, kulturellem und künstlerischem Leben, staatliche Förderung ) im Kindergarten Weiherring in Mauren geplant. Artikel im na Presseportal UN-Kinderrechtskonventionen

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