Uganda verschärft Gesetze gegen Kinderhandel

Das ugandische Parlament will heute ein Gesetz verabschieden, dass den Tatbestand des Menschen- und Kinderhandels härter unter Strafe stellt. Die häufigsten Zielländer für entführte Kinder aus Uganda sind die USA, Großbritannien, Dubai, Kenia und der südliche Sudan. In Karamoja, einer Region im Nordosten des Landes, werden Frauen und Kinder regelmäßig auf Viehmärkten zu sexuellen oder Arbeitszwecken verkauft. Zustände wie diese sollen jetzt unterbunden werden, indem den Menschenhändlern durch die geplante Gesetzesverschärfung lange Haftstrafen bis hin zu lebenslänglich drohen. Menschenrechtsorganisationen hatten schon lange eine entsprechende Anpassung gefordert. Man hofft zudem, als Nebeneffekt die Verbreitung von AIDS, von ungewollten Schwangerschaften und die steigende Zahl von Schulabbrüchen unterbinden zu können.1)

  1. UGPulse.com: Zum englischen Artikel – nicht mehr verfügbar []

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