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TransFair informiert über Fairtrade

Was ist eigentlich Fairtrade? Maren Richter von der Organisation TransFair informiert Verbraucher über gerechtes Einkaufen. Produkte mit Fairtrade-Siegeln sorgen dafür, dass die Produzenten am Anfang der Lieferkette einen fairen Lohn erhalten. Zusätzlich bekommt eine Kooperative eine Fairtrade-Prämie, mit der Gemeinschaftsprojekte, wie Schulen usw., finanziert werden können. Fairtrade hilft also Ausbeutung und Dumpinglöhne auszuschalten. Damit wird auch die Kinderarbeit bekämpft, weil die erwachsenen Produzenten so genug Geld verdienen, um nicht auf ihre Kinder angewiesen zu sein. Um dies zu gewährleisten müssen Konsumenten jedoch ein wenig tiefer in die Tasche greifen. Besonders drastisch ist der Preisunterschied bei Kaffee. Trotzdem ist Fairtrade im Trend. Letztes Jahr konnte ein Absatzplus von 33 % erzielt werden. Das liegt daran, dass faire Produkte mittlerweile nicht ausschließlich im Weltladen erworben werden können, sondern meist auch schon einfach im Supermarkt nebenan. Fairtrade Güter sind jedoch nicht immer auch gleich Bio. Sie berücksichtigen vordergründig soziale Aspekte. Allerdings tragen die meisten fairen Waren, nämlich 75 %, inzwischen auch ein Bio-Siegel, denn Fairtrade setzt sich zusätzlich dafür ein, dass die Bauern die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft schaffen, so Maren Richter.1)

  1. Artikel bei news.de – nicht mehr verfügbar []

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