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Schülerkonferenz in Iowa zum Thema Kinderhandel

Kürzlich fand in Coralville/Iowa die 20. Internationale Jahresversammlung der Menschenrechte statt. Kate Karacay vom Mitveranstalter, der Universität von Iowa, sprach dabei über den weltweiten Kinderhandel, Kinderarbeit und die Kinderprostitution. Viele ihrer Mitbürger glaubten, die Thematik sei nur in Asien oder Osteuropa aktuell. Doch jüngste Beispiele eines Kinderprostitutionsringes sowie eines Fleischverarbeiters, der Minderjährige gegen geringen Lohn beschäftigt hatte, bewiesen das Gegenteil. Beide Fälle ereigneten sich in Iowa. Bei der Veranstaltung an der über 300 Grund- und Mittelschüler/innen teilnahmen, wurde auch das „Stockholm-Syndrom“ behandelt. Dieses kann in Entführungsfällen, also auch bei Kinderhandel, auftreten. Die Opfer versuchen dabei nicht von ihrem Entführer zu fliehen, weil sie mit der Zeit eine emotionale Beziehung zu ihm aufgebaut haben. Viele der Jugendlichen waren über das Thema Menschenrechte und Gesetze gut informiert. So wusste ein 13-jähriger Schüler, dass die USA das einzige Land neben Somalia ist, in dem die UN-Kinderrechtskonvention bis heute nicht ratifiziert wurde. Zum Artikel bei The Gazette (englisch)

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