Zum Inhalt springen

Studie: Fairtrade-Siegel stehen nicht immer für fairen Handel

Eine Studie des „Forums fairer Handel“ hat Fairtrade-Siegel untersucht und kam zu dem Ergebnis, das nicht alles was mit fair etikettiert ist, auch tatsächlich fair gehandelt ist. Untersucht wurden die Siegel „Rainforest Alliance“, das „Hand-in-Hand-System“ des Bio-Herstellers Rapunzel und das Siegel „4c“ aus der Kaffeewirtschaft. Der Umsatz mit Fairtrade-Produkten ist im vergangenen Jahr um 23 Prozent gestiegen. An diesem Aufschwung wollen natürlich viele Initiativen mit eigenen Siegeln teilhaben. Der Kodex „4c“ steht für ein Produkt frei von Kinderarbeit und ohne den Einsatz von Pestiziden, jedoch garantiert er den Farmern keinen Mindestpreis. Ähnlich sieht es bei den anderen beiden Siegeln aus. Alle drei Siegel stehen zwar für positive Veränderungen, den strengen Kriterien für das international anerkannte Fairtrade-Siegel entsprechen sie jedoch nicht. Diese Vorgaben verlangen einen existenzsichernden Mindestpreis, eine Fair-Handelsprämie, die Vorfinanzierung der Produktion auf Wunsch sowie eine verlässliche Handelsbeziehung, die eine nachhaltige Entwicklung garantiert. Link zum Artikel bei FR-online.de Homepage des Forums fairer Handel Link zur Broschüre der Studie




Umfrage
Was bewirkt unsere Arbeit?
Um zu erfahren, was unsere Kampagne "Aktiv gegen Kinderarbeit" bewirkt, bitten wir dich um Antwort auf zwei kurze Fragen:

Hast du hier Neues erfahren?

Willst du möglichst nur noch Produkte ohne ausbeuterische Kinderarbeit kaufen?

Anregungen, Kritik oder sonstige Anmerkungen:




Schlagwörter:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert