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Jugendpornographie ins Strafgesetzbuch aufgenommen

Seit heute ist der Begriff „Jugendpornographie“ ins Strafgesetzbuch aufgenommen. Neu dabei ist, dass die sogenannten „jugendpornographischen Schriften, die ein tatsächliches oder wirklichkeitsnahes Geschehen“ zeigen, eine eigenständige Normierung erfahren. Wer demnach Schriften, die sexuelle Handlungen an, mit oder vor Personen zwischen 14 und 18 Jahren verbreitet, öffentlich zugänglich macht, herstellt, liefert, lagert, anbietet, importiert oder exportiert etc. kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder Geldstrafe belegt werden. Für den Versuch, über das Internet jugendpornographisches Material zu beziehen, drohen Freiheitsentzug bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe. Als „wirklichkeitsnahes Geschehen“ gelten nach dem Gesetz solche Darstellungen, die bei einem normalen Betrachter eine tatsächliche, reale Handlung vermuten lassen. Darunter fallen auch Computeranimationen oder Zeichentrickfilme, was den Anwendungsrahmen deutlich erweitert. Anlass für die Neuerung war eine EU-Initiative von 2003 gegen die sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen. Vor allem Jugendliche sollen vor schädlichen Inhalten und deren Nachahmung besser geschützt werden. Zum Artikel bei Heise-Online




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