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Kambodscha: Malprojekt gegen Kinderprostitution

Wie viele andere Küstenorte in Kambodscha hat auch Sihanoukville ein Problem mit der Kinderprostitution. Um etwas gegen das Verbrechen zu tun, gründete der britische Maler Regor Dixon im Jahre 2003 das Kambodscha Kindermalprojekt. 2005 wurde dann der US-Amerikaner Felix Brooks-Church Leiter der Aktion. Ziel des Projektes ist es, die Kinder aus armen Verhältnissen von der Straße zu holen, sie dadurch vor der Gefahr der sexuellen Ausbeutung zu schützen und durch gemeinsames Malen Fertigkeiten wie Kreativität, Denklogik und feinmotorische Koordination zu trainieren. Brooks-Church ist sicher, dass dadurch auch soziale Kompetenzen gefördert werden können. Die Bilder der Kinder werden dann in internationalen Galerien gezeigt und auch verkauft, wobei die Einnahmen wieder ganz in das Projekt fließen. So konnte durch eine aktuelle Ausstellung ein Erlös von 5.000 € erzielt werden. Brooks-Church plant derweil schon einen Ausbau seiner Tätigkeit in Sihanoukville: Die älteren seiner Malschüler sollen bald die Möglichkeit einer kaufmännischen Ausbildung erhalten. Darüber hinaus will er auch die Eltern der Kinder, denen es oft an essentiellen Dingen wie sauberem Trinkwasser oder medizinischer Versorgung mangelt, finanziell unterstützen. Zum Artikel bei Epoch Times Deutschland

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