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Kampf gegen Kinderprostitution

Schweiz. Nach einer Schätzung gibt es weltweit etwa 1,8 bis 2 Millionen Kinderprostituierte. Seit acht Wochen gibt es eine spezielle Anlaufstelle um Fälle von Kinderprostitution zu melden. Bei der Bundespolizei werden dann mithilfe eines Meldeformulars Täter und Beweisfotos gehortet. Initiator des Formulars war die internationale Organisation Ecpat und ‚Kinderschutz Schweiz’, die Länder dazu verpflichten wollen, Kindersextouristen zu entlarven. Heute wird in der Schweiz der Beitritt mehrerer Reiseveranstalter unterzeichnet, die ihre Mitglieder dazu aufrufen Missbräuche anzuzeigen. Ob Erfolge verbucht werden können wird sich erst noch erweisen. So hat eine Reisebürokette zu Beginn ihrer Mitgliedschaft viel Aufklärungsarbeit geleistet, aber bisher wurde noch kein Kunde abgewiesen. Ein anderer Reiseveranstalter hat vor etwa 2 Jahren ein Hotel in Osteuropa geschlossen, nachdem es erwiesene Vorwürfe zur Unterstützung von Kinderprostitution gab. Allerdings wird die Unehrlichkeit der Reiseveranstalter angeprangert: Zum einen wird Kindersextourismus der Kampf angesagt, auf der anderen Seite wird aber mit Reiseangeboten in diesen Orte das große Geld gemacht.
Resultate von Untersuchungen in Bulgarien ergeben, dass viele Kinder jährlich 6000 Kunden ‚bedienen’. Immer mehr Länder werden Schauplatz dieser Praktiken. Während früher Kinder hauptsächlich in Thailand, Philippinen und Brasilien missbraucht wurden, ist dies heute auch in Honduras, Peru, Senegal und in Tschechien üblich. Artikel beim Schweizer Tagesanzeiger Homepage von Ecpat

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