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Stadt Zürich will fair einkaufen

In einer kürzlichen Sitzung hat der Zürcher Gemeinderat beschlossen keine Güter mehr einzukaufen, die unter ausbeuterischen Bedingungen produziert wurden. In Betracht kommende Gegenstände wären z. B. Pflastersteine oder Computer. Mit großer Mehrheit entsandte der Gemeinderat zwei entsprechende Postulate an die SP-Fraktion. Aufgabe des Stadtrates ist es nun, die Regeln des öffentlichen Beschaffungswesens hinreichend anzupassen. Der Entscheid beweist u. a., dass die Kampagne „Keine Ausbeutung mit unseren Steuergeldern“ des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks SAH Wirkung zeigt. Ruth Daellenbach, Geschäftsleiterin des SAH freut sich über dieses Zeichen für mehr Menschenrechte, das sicher Signalwirkung für andere Gemeinden haben wird. Bereits dreißig weitere schweizer Kommunen haben schon ähnliche Vorstöße gemacht. Mitteilung beim SAH

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