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Medien und Regierung in Ghana zu erhöhter Mitarbeit im Kampf gegen Kinderhandel aufgefordert

Bei der öffentlichen Verleihung des „Freedom Award“ in der ghanaischen Hauptstadt Accra appellierte Emmanuel Kwame Mensah, Projektleiter bei der International Labour Organization (ILO), an die Presse, sich im Kampf gegen Kinderhandel noch mehr zu engagieren. Die nur vereinzelte Berichterstattung führe dazu, dass das Problem von den Lesern und Zuschauern auch nur am Rande wahrgenommen werde und daher nicht die notwendige Brisanz erlange. Weiterhin führte er aus, dass weltweit etwa 50 Mio. Kinder zur Arbeit gezwungen seien, viele von ihnen erst vier bis sechs Jahre alt. Der beste Eindruck ihrer Situation sei zu erlangen, wenn man die Kinder selbst sprechen lasse. Auch die Regierung müsse ihre Bemühungen noch weiter intensivieren. Der ebenfalls anwesende James Kofi Annan, Gründer der NGO „Challenging Heights“, lobte einerseits die bisherigen Bemühungen der ghanaischen Regierung, mahnte aber angesichts der Zahl von immer noch über 1 Mio. Kinderarbeitern im Land davor, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Englischer Artikel bei MyJoyOnline.com

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