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„Culture Foot Solidaire“ schützt junge Fußballer in Afrika

In Kamerun wird am 27. und 28. Oktober der Schutz jugendlicher Fußballer in Afrika thematisiert. Auf der von der Organisation „Culture Foot Solidaire“ veranstalteten Konferenz sollen Möglichkeiten erörtert werden, wie der Ausbeutung junger Talente durch dubiose „Berater“ begegnet werden kann. Der Gründer von „Culture Foot Solidaire“ Jean-Claude Mbvoumin ist selbst Profifußballer gewesen und weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig der Schutz junger Fußballer ist: Vor allem wegen der jüngsten Erfolge afrikanischer Fußballer wie Samuel Eto’o aus Kamerun
und Didier Drogba von der Elfenbeinküste, sei es ein Traum vieler junger Afrikaner, Fußballprofi zu werden. Dies treibe sie gerade in die Arme von zwielichtigen Beratern, die die jungen Menschen nur als Objekt für ihre Geschäfte betrachten. Es sei daher wichtig, den jungen Talenten klarzumachen, dass die Aussicht auf eine Profikarriere nicht sehr groß sei, und sie daher Schul- und Berufsausbildung nicht vernachlässigen sollten. In Kamerun wird derzeit unter dem Namen „Haus des jungen Fußballers“ ein Pilotprojekt getestet, das Spielern, Trainern, Familien und Funktionären offen steht und sie über die Möglichkeiten eines verträglichen Miteinanders von Berufs- und Fußballausbildung informieren soll. Auf der bereits erwähnten Konferenz „Junge Fußballer in Afrika“, bei der auch prominente Fußballgrößen wie Roger Milla (Ex-Nationalspieler Kameruns) und Aimé Jacquet (früherer französischer Nationaltrainer) in repräsentativer Funktion anwesend sein werden, wollen die Veranstalter zudem auf die „Charta des solidarischen Fußballs“ hinweisen, die sich gegen Menschenhandel und die Ausbeutung von Kindern ausspricht. Artikel bei FIFA.com

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