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Brasilien will sexuelle Ausbeutung von Kindern bekämpfen

Im Hinblick auf den World Congress III (25-28. November) trafen sich Regierungsvertreter und Geschäftsleute, um Strategien gegen die sexuelle Ausnutzung von Kindern und jungen Erwachsenen auszuklügeln. Der in Rio de Janeiro stattfindende Kongress ist eine Versammlung von ca. 130 verschiedenen Ländern. Zu diskutierende Themen werden u. a. soziale Verantwortung, vor allem weltweiter Schutz der Rechte von Kindern und Jugendlichen, sowie internationale und grenzübergreifende Zusammenarbeit sein. Laut Carmen Oliveira, Mitarbeiterin im Sekretariat für Menschenrechte, ist Prostitution in Brasilien ein unübersehbares, auf Straßen, in Bars und auch in Familien präsentes Problem. Durch Polizeikontrollen kann bereits in einigen Städten, wie z. B. in Recife und Fortaleza, von einem Rückgang sexueller Ausnutzung gesprochen werden. Dagegen ist aber eine Zunahme an den brasilianischen Grenzen zu verzeichnen. Ein Schritt zur Bekämpfung dieser Gewalttaten soll als erstes die Realisierung des Problems sein. Dabei wird die Zusammenarbeit von Regierung und Businessvertretern besonders betont. Maßnahmen seien nur dann effizient, wenn Staat und Privatleute kooperieren, so der Minister des SEDH (Special Secretariat for Human Rights) Paulo Vannuchi. Als mögliche Strategien wurden Fernsehübertragungen und verschiedene andere Kampagnen zum Thema sexuelle Ausbeutung vorgeschlagen, die dazu beitragen sollen die Existenz dieses Problems ins Bewusstsein zu rufen. Link zum Artikel

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