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Unter bestimmten Bedingungen kann Kinderarbeit erlaubt werden

Kinderarbeit wird oft als krasse Missachtung der Menschenrechte angesehen. In Peru aber fordern Kinder das Recht zur legalen Anstellung als alternative zur ausbeuterischen Kinderarbeit. Für solche Kinderrechte und eine bessere Lebensqualität für Arbeiter unter dem gesetzlichen Mindestalter wirbt die “Manthoc Child and Adolescent Workers’ Association“. Die Mitglieder von Manthoc, zwischen sechs und 18 Jahre alt, fordern, dass Kinderarbeit als legale Aktivität anerkannt wird, in der die Entwicklung von Kindern unterstützt wird und sie vor Leid und Unheil geschützt werden. “Ohne alternative Verträge und würdevolle Arbeit, werden Kinder ausgebeutet. Junge Leute arbeiten illegal und ohne Notwendigkeit. Und genau dort muss eingegriffen werden“, sagt die junge Segura, national Abgeordnete von Manthoc. Derzeit erlaubt die peruanische Gesetzgebung, dass Kinder ab 14, in manchen Fällen ab 12 Jahren, angestellt werden dürfen. Jedoch schätzen verschiedene Non-Governmental Organisations, dass fast 2,5 Mio. Kinder in Peru früher Arbeit aufnehmen. Manthoc sagt, die Lösung des Problems liegt in der Herstellung und Stärkung von würdevoller Arbeit. Der Unterschied von Manthoc und anderen Organisationen, Kinderarbeit zu bekämpfen, ist der, dass Manthoc nicht nur Ausbeutung und Missbrauch sieht, sondern auch die positiven Aspekte. Aber die Arbeit muss freiwillig und passend für das Alter des betreffenden Kindes sein. Außerdem muss dem Kind Schulbildung gewährt werden. Kindern, die Opfer von Ausbeutung waren, werden bei Manthoc Trainings angeboten. In kleinen Workshops arbeiten sie unter würdevollen Bedingungen. Während sie Süßwaren oder Spielzeug herstellen, das sie später verkaufen, erhalten sie Essen, wird ihnen bei den Schularbeiten geholfen, und erhalten sie psychologische Unterstützung und professionelle Trainings. Das oberste Ziel von Manthoc lautet: Kinder stärken und ihnen die Kontrolle über ihre Zukunft geben. Politiker machen Gesetze die im Prinzip den Kindern helfen, aber am Ende profitieren nicht alle davon. Link zum Artikel

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