Lünen: Keine Produkte mehr aus ausbeuterischer Kinderarbeit

Dies hat der Rat der Stadt Lünen gestern einstimmig auf Antrag der SPD-Fraktion beschlossen. Die beauftragten Unternehmen müssten zukünftig einen Nachweis erbringen, der ausschließt, dass ihre Produkte aus Kinderarbeit stammen. Am besten sollten ihre Waren ein entsprechendes Zertifikat tragen, fordert der Antragsteller Rolf Möller. Mit den veränderten Vergabebedingungen soll auch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit einhergehen. Die Verwaltung wurde aufgefordert regelmäßig über die Ergebnisse der getroffenen Maßnahmen zu berichten. Außerdem will der Rat der Stadt auch Lünens Bürger dazu anhalten, Waren aus Kinderarbeit zu meiden. Gleichzeitig wird von den Kirchen, Gewerkschaften, Verbänden, zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie von der Wirtschaft erwartet öffentlich für die Bekämpfung der Kinderarbeit zu werben.

Mitteilung bei Der Westen leider nicht mehr verfügbar.

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