H&M: UNICEF soll´s richten

CSR-Report 2007 von H&M

„No To Child Labour“, „Green Is The New Black“, „Affordable Not Disposable“, „Respect for the Individual“ – diese Slogans prangen auf dem Deckblatt des Social Corporate Responsibility-Reports 2007, den das Textilunternehmen H&M kürzlich veröffentlichte. Doch bereits in der Einleitung erhalten diese hochtrabenden Ansprüche einen Dämpfer. „[…]we have little scope to directly influence conditions that far back in the extented supply chain“ steht da geschrieben. Und weiter: „However we do recognize the importance of the issue and address it through the BCI and by supporting UNICEF’s work in cotton producing areas in India. We feel that they can achieve results where we as a buyer of the end product cannot.“ Damit bezieht sich H&M auf die Anschuldigungen im letzten Jahr. Im November 2007 war bekannt geworden, dass H&M Baumwolle von Feldern in Usbekistan bezieht, auf denen auch Kinder arbeiteten. Doch mit dieser Aussage ist niemandem geholfen. Der Textilriese stiehlt sich aus der Verantwortung und degradiert gemeinnützige Organisationen wie die Unicef zum Ausputzer in der weltumspannenden Produktionskette. Wer den 30-seitigen Bericht dennoch lesen will, kann dies hier tun.

 

Link nicht mehr abrufbar. Stand: 20.08.15

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