Birma: Zyklon erhöht das Risiko von Zwangsarbeit

Als Tropensturm Nargis am 3. Mai 2008 auf Birma tobte starben ca. 133 000 Menschen. Ganze Dörfer würden zerstört. Die International Labour Organisation (ILO) hat letzten Samstag ihre Bedenken ausgedrückt. Sie befürchten die Nutzung von Zwangsarbeit von der Militärjunta, um die verwüsteten Gebiete des Landes wieder aufzubauen. Die Militärdiktatur wurde bereits stark kritisiert, als sie den Hilfstruppen Zugang verweigerte und Hilfsgüterlieferungen aus dem Ausland beschlagnahmte. Die ILO meint, ohne Überwachung beim Wiederaufbauprozess könnten weitere Ungerechtigkeiten stattfinden. Um dies zu vermeiden, „wird die Aufmerksamkeit auf Hilfs- und Rettungsaktionen gerichtet. Damit soll garantiert werden, dass diese nicht irrtümlich zur Zwangsarbeit oder zu anderen Verbrechen an den Menschenrechte führen“, meldet die Internationale Arbeitsorganisation. Die ILO versucht Waisenkinder und verschleppte Kinder vor Zwangsarbeit zu schützen. Myanmar cyclone raises risk of forced labour: ILO

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