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EU muss verbindlicher gegen Kinderarbeit vorgehen

Eine neue Studie der Organisation Stop Child Labour drängt die EU konsequenter und konstruktiver gegen Kinderarbeit vorzugehen. Die Studie beklagt, dass viele Entwicklungsländer zwar Abkommen zum Schutz von Menschen- und Arbeitsrechten unterzeichnen würden, eine Garantie sei das aber nicht. Diese Länder würden lediglich unterschreiben, um in das sogenannte GSP+, dem General System of Preference for trade, der EU aufgenommen zu werden. Beispielsweise seien Kolumbien und Bolivien Mitglieder in diesem System, hätten gleichzeitig aber massvie Probleme mit Kinderarbeit. Auch der Baumwollhandel mit Usbekistan gehe nicht in Ordnung. „Die EU vergibt hier Gütesiegel an Länder, die es nicht verdienen“, kritisiert Yet Oonk, der Autor der Studie. Bericht der IPS

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