Soziale Bewegung auf der Couch

Zuhause auf der Couch sitzen und etwas gegen Ausbeutung und Kinderarbeit unternehmen – was nach einem schlechten Verkaufsargument der Fernseh- und Möbelindustrie klingt, kann bald Realität werden. Ab 1. Juni wird Deutschlands Marktführer für Teleshopping QVC Deutschland Inc.&Co. KG Heimtextilien und Wäsche anbieten, die das Fair-Trade-Siegel tragen. Darauf haben sich QVC Deutschland und Fairtrade heute in Düsseldorf geeinigt. QVC ist damit das erste Teleshopping-Unternehmen in Deutschland, das Fair-Trade-Textilien in sein Sortiment aufnimmt. Der Marketingdirektor von QVC, Dr. Sven Groos, meint dazu: „Das Fairtrade-Siegel gibt den Konsumenten die Gewissheit, dass die Lieferanten der verwendeten Baumwolle einen fairen Preis für ihre Waren erhalten und dass mit dem Kauf der Produkte soziale sowie ökologische Projekte für Baumwollproduzenten in Entwicklungsländern gefördert werden.“ Auch Dieter Overath, Geschäftsführer TransFair e.V., freut sich, dass der erhöhten Nachfrage nach Fair-Trade-Produkten auf diese Weise Rechnung getragen wird. Das Fair-Trade-Siegel garantiert, dass die jeweiligen Produkte zu fairen Preisen gehandelt wurden. Den Produzenten ist es so möglich, mit ihrer Arbeit auf lange Zeit ihre Existenz und das ihrer Familie zu sichern. Artikel bei der Tageszeitung Glocalist

Dieser Beitrag wurde unter Presse und Medien, Wirtschaft abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.