Chinesische Provinz Guangdong geht gegen Kinderarbeit vor!

Nachdem Fälle von Kinderarbeit publik geworden sind, hat die Provinzregierung von Guangdong Untersuchungen, in den im Gebiet befindlichen Fabriken, eingeleitet. Den Berichten einer lokalen Zeitung zufolge sollen etwa 1.000 Kinder aus dem Ort Liangshan in der Provinz Sichuan nach Guangdong gebracht worden sein, um dort als Kinderarbeiter tätig zu sein. Die lokalen Behörden von Liangshan ermittelten bereits vier `Arbeitsvermittler` aus dem Landkreis Zhaojue, welche die Kinder zu Arbeitszwecken in die andere Provinz verfrachtet haben sollen. Kinderarbeit ist in China durchaus keine unbekannte Problematik. Schätzungsweise zwischen 10 und 20 Millionen Kinder (die Gesamtzahl der Minderjährigen beträgt 352.718.000) müssen auf diese Weise ihre Familien unterstützen. Peng Jiangfeng, Professor für Arbeit und Personal an der Volksuniversität in Beijing, sieht als Grund hierfür den Druck auf die Unternehmen an, arbeitsintensive Produkte, möglichst kostengünstig zu produzieren. Viele der Unternehmen würden deshalb auf günstige Zeitarbeiter setzen, deren Alter oftmals nicht kontrolliert würde. Die `Arbeitsvermittler` des aktuellen Falles, hätten nun mit harten Strafen zu rechen, teilte das Büro für Notfälle der Regierung von Guangdong mit. Die betroffenen Kinder sollen von Rettungsgruppen wieder in ihre Heimatorte zurückgebracht werden. Link zum Bericht Guangdong geht gegen Kinderarbeit vor

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