Credit Suisse verschenkt Fußbälle aus Kinderarbeit

200.000 Fußbälle wurden gestern, den 17.04, im Rahmen der “Fussbälle für die Schweiz” Aktion, von der Credit Suisse an Kinder und Jugendliche in der Schweiz verteilt. Fußbälle, welche dem schweizerischen Fernsehformat “10vor10” zufolge, auch von pakistanischen Kindern gefertigt wurden. Der Ballproduzent hatte den Auftrag an ein Subunternehmen ausgelagert, das nicht von der Organisation gegen Kinderarbeit in Pakistan Imac kontrolliert wird. Der Unternehmer ließ ganz Familien in der Produktion die Fußbälle nähen. Rund 400 Arbeiter nähten drei Monate daran. Die Credit Suisse betonte, sie habe sich von dem Unternehmen eine schriftliche Garantie geben lassen, dass die Bälle ohne den Einsatz von Kinderarbeit produziert worden sind. Den Hinweis von “10vor10” nehme die in der Schweiz ansässige AG durchaus ernst. Der Nati-Trainer Köbi Kuhn kommentierte den Vorfall auf Nachfrage der SF-Sendung: “Ich bin für das nicht verantwortlich”. Kuhn gab gestern vor einer der CS-Filialen in Zürich, Autogramme auf die betroffenen Bälle. Ihm war nicht bekannt was für Bälle er signierte. Link zum Artikel Credit Suisse muss ums Image bangen

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