Forderung nach geändertem Vergaberecht

Die Grünen-Kreistagsfraktion im Rheingau-Taunus-Kreis fordert eine Reform des Vergaberechts. Zukünftig sollen Unternehmen, welche sich um öffentliche Aufträge bewerben, neben Verdingungsunterlagen auch eine Zertifizierung oder Bietererklärung vorlegen. Erreicht werden soll der Ausschluss von Firmen, welche in ausbeuterischen Verhältnissen oder in Kinderarbeit produzieren. Der Kreis solle die Möglichkeit schaffen, solche Unternehmen bei der Vergabe künftig unberücksichtigt lassen zu dürfen, so die Fraktionsvorsitzende Ingrid Reichbauer. Ein entsprechender Antrag an den Kreistag wurde eingereicht. Bereits 108 Kommunen und Gemeinden haben ihre Vergabepraxis zugunsten der Sozialstandards abgeändert.Der urspüngliche Artikel ist leider nicht mehr verfügbar.

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