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Zentralasien – zentrales Thema der EU

In seiner Entschließung vom 20. Februar 2008 zur Strategie der EU für Zentralasien kritisiert das Europäische Parlament, dass die Vorhaben für die zentralasiatischen Staaten (Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan) nur sehr langsam umgesetzt werden. Das Europäische Parlament betont, die Strategie der EU müsse die Lage der Menschenrechte in den einzelnen Staaten und die Handelsbeziehungen im Energiebereich in den Mittelpunkt stellen. „Wir sollten uns darüber Gedanken machen, woher unsere Energie kommt, unter welchen Bedingungen sie produziert wird, wer die Herkunftsländer politisch führt und wie es den Bürgern dieser Länder geht“, so Cem Özdemir, deutscher Europaabgeordneter. Das Europäische Parlament äußert ernste Bedenken angesichts der Ausmaße der Kinderarbeit in der Region. Diese sei in mehreren zentralasiatischen Staaten weit verbreitet. Die Regierungen werden angehalten, eine „einheitliche nationale Politik“ im Kampf gegen die Kinderarbeit auszuarbeiten und in diesem Zusammenhang Projekte von internationalen Organisationen zu unterstützen. Das Parlament fordert die Kommission nachdrücklich auf, ein entsprechendes Sonderprogramm zu schaffen. Interview mit Cem Özdemir

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