Plantagenarbeiter erzwingen frei gewählte Vertretung

Die Arbeiter auf einer Firestone-Gummiplantage in Liberia haben erstmals eine frei gewählte Vertretung. Gewählt hatten sie diese bereits im vergangenen Juli, doch waren zwei Gerichtsurteile und ein Streik notwendig, um das Unternehmen dazu zu bringen, die Gewählten anzuerkennen und mit ihnen zu verhandeln. Eine von Firestone kontrollierte Arbeitervertretung war zuvor von den Wählern abgesetzt worden. Doch selbst die Anerkennung der Vertretung sei nur ein erster Schritt hin zu einem Ende der ausbeuterischen Kinderarbeit und anderer katastrophaler Missstände auf den Gummiplantagen. Die „Stop Firestone Campaign“ unterstützt den International Labor Rights Fund in einem Prozess, den dieser stellvertretend für ehemalige Kinderarbeiter und deren Nachkommen gegen das Unternehmen führt. Am 10. Januar trafen sich erstmals Vertreter von Firestone und der neugewählten Arbeitervertretung. Der liberianische Arbeitsminister Wood sagte, er hoffe, dass dieses Treffen ein Signal bedeute für die Bereitschaft, die Arbeitsbedingungen der Plantagenarbeiter zu verbessern. Artikel auf Allafrica.com Mehr zu den Vorwürfen gegen Firestone auf den Seiten dieses Blogs

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