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Nigerianische Regierung will entschlossen gegen Kinderarbeit vorgehen

Die nigerianische Regierung hat allen Formen von Kinderarbeit und Misshandlung im Land den Kampf angesagt, meldete gestern „Allafrica.com“. Der Sekretär des Bundesministeriums für Arbeit, Alhaji Suleiman Kassim, sagte, Kinderarbeit werde unter keinen Umständen toleriert, denn Kinder hätten das Recht auf ein sinnvolles und produktives Leben. Sowohl Regierung als auch Nichtregierungsorganisationen hätten Anstrengungen unternommen und Maßnahmen beschlossen, darunter auch die Ratifizierung der internationalen Konvention gegen Kinderarbeit. Die strategische Rolle des Ministeriums sei dabei, vorbeugend tätig zu werden, die Gesetze zu überwachen und durchzusetzen. Inspektionen und Kapazitätenerweiterung seien dabei unter anderem die Pflicht des Ministeriums. Genauere Angaben über geplante oder bereits durchgeführte Maßnahmen wurden nicht gemacht. Die erwähnten internationalen Konventionen (vermutlich gemeint sind die ILO-Konventionen 138 und 182) wurden beide bereits im Jahre 2002 ratifiziert. Ob und wenn ja welche Fortschritte das Land seitdem gemacht hat, blieb unklar. Manche Leser erinnern sich vielleicht, dass erst am 22. Februar der nigerianische Justizminister von unzureichenden Maßnahmen und einem „besorgniserregenden Ausmaß“ der Kinderarbeit gesprochen hatte. Artikel auf Allafrica.com Meldung vom 22.2.2008

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