NGOs kritisieren Einkaufspraktiken von Aldi und anderen BSCI-Unternehmen

Vor wenigen Tagen trat das Handelsunternehmen Aldi, aufgrund angekündigter Aktionen der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) der europäischen „Business Social Compliance Initiative“ (BSCI) bei. Auslöser für die geplanten Aktionen der CCC waren die Vorfälle massiver Arbeitsrechtsverletzungen bei Aldi-Zulieferern in China und Indonesien Mai 2007. Die Intention der 103 Mitgliedsunternehmen der BSCI ist die Verpflichtung der globalen Zulieferer zur Einhaltung grundlegender Sozialstandards von UNO und ILO. Das Einführen eines unabhängigen Kontrollsystems sowie einer demokratischen Teilhabe von NGOs akzeptiert die Initiative allerdings nicht. Des weitern übernehmen die Mitgliedsunternehmen keine Verantwortung für ihre umstrittenen Einkaufspraktiken, welche für die Aushebelung von Arbeits- und Sozialrechten in globalen Lieferketten verantwortlich sind. Sie profitieren sogar nachweislich von einer weitgehenden Außerkraftsetzung der Rechte. Deswegen fordert die CCC und SÜDWIND Aldi und anderen BSCI-Unternehmen auf ihre Einkaufpraktiken so zu gestalten, dass die grundlegenden Sozialstandards von den diversen Lieferanten und Subunternehmer eingehalten werden können. Weiter Informationen erhalten Sie unter „All die Textilschnäppchen – nur recht und billig? Arbeitsbedingungen bei Aldi-Zulieferern in China und Indonesien“

Dieser Beitrag wurde unter Aktionen, Wirtschaft abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.