ILO und UNICEF vereint gegen Kinderarbeit in Lateinamerika und der Karibik

Die Regionaldirektoren der ILO und von UNICEF, Jean Maninat und Nils Kastberg, unterzeichneten heute ein Abkommen zur verstärkten Zusammenarbeit im Kampf gegen die Kinderarbeit in Lateinamerika und der Karibik. Das Abkommen soll ein weiterer Schritt sein auf dem Weg, die schlimmsten Formen von Kinderarbeit bis 2015 und jegliche Form von Kinderarbeit bis 2020, wie in der Agenda der ILO festgelegt, in ganz Lateinamerika und der Karibik abzuschaffen und darüber hinaus den 30 Prozent der Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren, die weder studieren noch arbeiten, eine Zukunftsperspektive zu eröffnen. Die Übereinkunft beinhaltet auch explizit die Kinderarbeit in den indigenen Bevölkerungsteilen und das Thema HIV/Aids. Der Regionaldirektor der ILO bezeichnete die Bekämpfung von Kinderarbeit als einen Schwerpunkt in der Arbeit der ILO. Weiterhin betonte Jean Maninat die Notwendigkeit, Alternativen zu finden, um den Jugendlichen den Zugang zu fairen Arbeitsverhältnissen zu ermöglichen. Beide Organisationen setzten sich zum Ziel die Regierungen anzuhalten, die Verpflichtungen einzuhalten, die sich aus der ILO Konvention 138 über das Mindestalter für die Zulassung zur Beschäftigung und aus der ILO Konvention 182 über die schlimmsten Formen von Kinderarbeit ergeben.

Quelle: Artike auf OIT.com (nicht mehr verfügbar)

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