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Kinderarbeit in Levis-Lieferkette

Ein Zulieferbetrieb des Jeansriesen Levi Strauss lässt Kinder arbeiten. Nur wenige Tage nach dem aufgedeckten Skandal in der Lieferkette der US-Modekette GAP, fand erneut ein Fernsehteam des WDR diesen Fall von ausbeuterischer Kinderarbeit Mitte Dezember 07 heraus. Es filmte Kinder in einem indischen Hinterhof, als sie ein Oberteil mit dem Logo „WforWomen“ bestickten. Diese Marke gehört zu TCNS Limited, ein Zulieferbetrieb von Levi’s. Als der Jeanshersteller mit den Vorwürfen konfrontiert wurde, stritt er jedoch jede Schuld ab: „Levi Strauss duldet in jeglichen Produktionsstätten keine Kinderarbeit. Dies ist in unseren Richtlinien für unsere Zulieferer und Geschäftspartner festgeschrieben. Wir haben zu keinem Zeitpunkt Produkte aus der TCNS Fabrik in Neu-Delhi bezogen.“ Dabei verschwieg das Unternehmen, dass eine TCNS Fabrik in Chennai sehr wohl Bekleidung für Levi’s herstellt. Doch Levi’s hat gelernt: Der Konzern kündigte nach diesem Vorfall die Geschäftsbeziehungen mit TCNS. Den Kindern hilft das jedoch nur wenig: Sie werden arbeitslos und landen auf der Straße. Deshalb sollte der Konzern seine Verantwortung für die arbeitenden Kinder auch nach der Entlassung übernehmen.

2 Gedanken zu „Kinderarbeit in Levis-Lieferkette“

    1. Hallo Noah!
      In den letzten Jahren gab es bei Levi Strauss bezüglich Kinderarbeit keine Vorwürfe. Der Konzern erlaubt keine Kinderarbeit in seiner Lieferkette, also weder in den eigenen Fabriken oder bei seinen Zulieferern.
      Mehr Infos dazu findest du auf unserer Firmenliste oder hier: https://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/firma/levi-strauss/#footnote_4_3830
      Die Seite ist etwas veraltet, aber wir sind gerade mit der Aktualisierung unserer Firmenliste beschäftigt.
      Liebe Grüße,
      Luis vom earthlink-Team

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