Sächsischer Landtag stellt Antrag gegen Produkte aus Kinderarbeit

Wappen SachsenMit einem Prüfantrag reiht sich nun auch Sachsen in Liste der Bundesländer, welche sich der Kampagne aktiv gegen Kinderarbeit anschließen wollen. Gestellt wurde der Antrag, wie auch schon in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen von der Grünen-Fraktion. Der von der CDU und SPD geringfügig abgeänderte Prüfantrag, soll die Landesregierung dazu verpflichten, künftig bei der Beschaffung nur noch Produkte ohne ausbeuterische Kinderarbeit zu berücksichtigen. Staatliche Unternehmen sowie Kommunen und öffentliche Einrichtungen werden ermutigt ebenso zu verfahren. Zudem soll die breite Öffentlichkeit über die Problematik informiert werden und eine Neuregelung auf Bundesebene angestrebt werden. Sachsen könnte damit nach Bayern, dem Saarland und Niedersachsens das vierte Bundesland werden, das sich der Kampagne gegen ausbeuterische Kinderarbeit anschließt. Eine aktuelle Liste der inzwischen über 100 teilnehmenden Städten, Gemeinden, Landkreise und Bundesländer ist hier zu finden.

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1 Antwort zu Sächsischer Landtag stellt Antrag gegen Produkte aus Kinderarbeit

  1. Mag. Gerhard Nowak, Historiker sagt:

    Habe diesen Beitrag erst heute gelesen: 19.4.2016. Aber es ist eine Schweinerei, Kinder für alle möglichen Firmen billig arbeiten ztu lassen. Habe eine Tochter, die als Designerin in Salkzburg arbeitet und genau hinterfragt, wie die von ihr georderten Produkte erzeugt werden – OHNE Kinderarbeit. Hat auch Kontakt zu österr. Aussenhandelsdelegierten und der Wirtschaftskammer. Kinderarbeit ist eauch eine Art von Missbrauch. Kinder sollenb in Liebe und Frieden aufwachesn können und für ihr Leben lernen dürfen.

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