23. August: Tag zur Erinnerung an die Sklaverei und ihre Abschaffung

Der 23. August ist der internationale Gedenktag an das Verbrechen der Sklaverei. Dies ist für das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk Terre des hommes Anlass, die Bundesregierung dazu aufzufordern die Konvention des Europarates gegen Menschenhandel aus dem Jahr 2005 zu ratifizieren. Derzeit liegt die Zuständigkeit der Strafverfolgung bei Menschenhandel bei den einzelnen Ländern. Dies sollte geändert werden, um durch länderübergreifende Zusammenarbeit und Abstimmung, die Wirkung der Maßnahmen zu erhöhen. Trotz historischer Errungenschaften, wie die Abschaffung der Sklaverei durch das britische Parlament vor 200 Jahren, ist Sklaverei vor allem in Entwicklungsländern ein Problem. Der Einsatz von Kindern etwa als Prostituierte, Bettel- oder Klaukinder oder als Arbeitssklaven in Steinbrüchen, auf Kakao- oder Baumwollplantagen ist weit verbreitet.

Quelle: Artikel von INAr.de (nicht mehr verfügbar)

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