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Kinderarbeit als Preis für die „zarte Versuchung“?

Obwohl die großen Schokoladenfirmen in Westafrika vor mehr als fünf Jahren versprochen haben, Kinderarbeit abzuschaffen, werden noch immer viele Kinder gezwungen auf den Kakao-Plantagen zu arbeiten. Vor allem an der Elfenbeinküste, dem Land welches die Hälfte der gesamten Schokolade weltweit produziert, müssen Kinder meist harte Plantagenarbeit verrichten anstatt in die Schule zu gehen. Auf Druck der internationalen Gemeinschaft und vor allem auch durch den Einsatz des US-Kongresses, unterzeichneten die großen Schokoladenproduzenten 2001 das sogenannte „Kakao-Protokoll“. In diesem Abkommen versprachen die Mitglieder bis 2005 das Problem der Kinderarbeit zu beseitigen, was jedoch bis heute noch nicht gelungen ist. Zwar gibt es bereits einige Projekte, wie z.B. der Ausbau des Dorfes Petit Yammousoukro. wo eine Schule für die ehemaligen Kinderarbeiter von den Kakao-Plantagen gegründet wurde. Allerdings fehlt das nötige Geld und die ausgebildeten Hilfskräfte um das Projekt erfolgreich zu verwirklichen. So wurden bisher von den vierzig geplanten Schulen erst sechs eingerichtet. Dennoch meint die Vertreterin der „Chocolate und Confectionary Association“, Alison Ward, dass die Schokoladenindustrie nun auf dem richtigen Weg sei, ihre Versprechen endlich einzulösen. zum Artikel

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