Debatte über Abschaffung von Kinderabeit in Indien

Nach Inkrafttreten einer Gesetzesänderung des Child Labour Protection and Regulation Act von 1968, im Jahr 2006, ist es in West-Bengal (Indien) zu einer Debatte über die Abschaffung ausbeuterischer Kinderarbeit gekommen. Chief Minister und Arbeitsminister erklärten kürzlich dass es unmöglich sei Kinder unter 14 Jahren aus ihren Arbeitsverhältnissen zu befreien, da es keine effektiven Rehabilitationsprogramme für diese Kinder gäbe.
Schwere Behinderungen oder Arbeitslosigkeit führten häufig dazu, dass Kinder zu Bettlern oder Kleinkriminellen werden, um ihre Familien ernähren zu können. Auch nach Meinung des bengalischen Arbeitsminister sei das Gesetz zwar ein zukunftsweisender Beitrag zur Abschaffung ausbeuterischer Kinderarbeit, das wahre Hindernis für die Entwicklung der Kinder sei jedoch die Armut. Nur wenn die Regierung zusätzlich wirtschaftliche Unterstützung für die ärmeren Familien bereitstellen werde, könne verhindert werden, dass die Kinder weiterhin arbeiten müssten.
Allerdings bemüht sich das Arbeitsministerium zumindest einen Teil der Kinder durch staatliche Programme zu rehabilitieren und ihnen anstelle der Arbeit eine Schulbildung zu ermöglichen. Diese Programme, die auch von anderen Institutionen wie dem Sozialministerium unterstützt werden, müssen jedoch erweitert werden, um das Problem dauerhaft zu bekämpfen. Daher hofft West-Bengal nun, dass die Regierung für den nächsten 5-Jahresplan mehr Geld für die Unterstützung der Kinder aufwenden wird. Link zum Child Labour Protection and Regulation Act (Link nicht mehr abrufbar – 22.01.14)

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1 Antwort zu Debatte über Abschaffung von Kinderabeit in Indien

  1. denise sagt:

    zeit wann gibt es kinderabeit und was kann man dagegen tun ich brauche das weill ich ein projekt darüber habe alsoo bitte helf mir

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