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Adoptionsgesetze geändert um Kinderhandel einzuschränken

Internationale Kinderhändler nutzen die schwache Adoptionsgesetzgebung Mosambiks, um von Waisenkindern zu profitieren. Das stellt das Ministerium für Frauen und Kinder fest, das sich um diese neue Form der Ausbeutung von Kindern sorgt. In den letzten Jahren seien tatsächlich Dutzende von adoptierten Kindern in die Vereinigten Staaten, nach Deutschland oder Spanien gebracht und dort ausgebeutet worden. Einige Adoptionszentren treten deshalb dafür ein, nur noch Adoptionen im Inland zuzulassen. Die Behörden fragen sich inzwischen, ob internationale Adoptionen überhaupt noch erlaubt werden sollen. Kinderhandel war früher in den Ländern Südafrikas nicht so verbreitet, wie in anderen Ländern, aber heute nehme sie zu. Dennoch bleibt das größte Problem Mosambiks der Kinderhandel durch lokale kriminelle Organisationen. Arme Familien vertrauen ihre Kinder Fremden an, die für die Kinder ein besseres Leben versprechen. Die Nicht-Regierungsorganisation „Save The Children“ wird dieses Jahr einen Bericht veröffentlichen (‚Tata papa, tata mama: Child Trafficking in Mozambique‘), in dem sie den Handel von Mädchen für sexuelle Ausbeutung nachweisen. Die Regierung versucht diesen Handel zu verhindern, aber die Gesetze erleichtern es nicht: Die Strafen sind milder als irgendwo sonst in Afrika. Durch Zusammenarbeit zwischen der Regierung und UNICEF würden bis 2009 18 Zentren für diese Kinder gebaut.

Quelle: Artikel von AlertNet.org (nicht mehr verfügbar)

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