Großbritannien muss gegen Kinderhandel kämpfen

Die internationale Nicht-Regierungsorganisation ECPAT (End Child Prostitution, Child Pornography and Trafficking of Children for Sexual Purposes) hat eine neue Studie veröffentlicht, die 80 Fälle von Kinderhandel in Großbritannien bekannt macht, was nur die Spitze des Eisbergs sei. 28% der Kinder sind unter 16 und die jüngsten 10 Jahre alt. Die Kinder kommen unter anderen aus China, Vietnam sowie aus Nigeria oder Russland. Sie werden eingeschmuggelt und in Großbritannien sexuell ausgebeutet, zur Arbeit oder zur Heirat gezwungen. Dies wird „moderne Sklaverei“ von der Organisation genannt. Dazu betont der Bericht eine neue Erkenntniss: Die Kinder wurden nicht mehr nur in London sondern in ganzen Großbritannien ausgebeutet. Christine Beddoe, von ECPAT Großbritannien bedauert, dass diese Kinder vor allem als illegale Einwanderer und nicht als Kinder betrachtet werden. Die Regierung muss endlich allen Sozialarbeitern finanzielle Mittel und Fortbildung bieten, um angemessen reagieren zu können. So könnte man vielleicht das Verschwinden der Kinder vermeiden, wenn sie erst einmal von den Sozialbehörden registriert wurden. Link zur Studie und zum Artikel

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