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Spielzeugbranche will Liste mit überprüften Herstellern veröffentlichen

Chinesische Firmen liefern mehr als die Hälfte aller in Deutschland verkauften Spielwaren. Aber Die EU-Kommission sowie Gewerkschaften zeigen sich besorgt über unsichere Spielzeuge aus dem Reich der Mitte: In der Tat werden immer mehr auftauchender Fälle von Ausbeutung und Kinderarbeit entdeckt. Deshalb hat der Deutschen Verband der Spielwaren-Industrie (DVSI) nun beschlossen, im Internet eine weiße Liste zu veröffentlichen. In dieser Liste werden rund hundert Namen von „Verbandsmitgliedern veröffentlicht, die ihre Hersteller in China überprüfen lassen“, sagt Ulrich Brobeil vom DVSI. Damit könnten die Verbraucher überprüfen, ob Spielwaren-Hersteller unter menschenwürdigen Bedingungen produzierten, das heißt nach den Kriterien des Weltverbandes der Spielzeugindustrie (ICTI). Seit den ersten Kontrollinspektionen nach dem Verhaltenskodex (ICTI) im Jahr 2003 erhielten 458 der rund 8000 Spielzeug-Firmen in China den ICTI-Freibrief. Aber die Kritik war, dass nur unbekannte Namen von chinesischen Firma und nicht ihre westlichen Auftraggeber veröffentlicht wurden. Mit der „weissen Liste“ soll es mehr Transparenz für die Käufer geben.

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