Teilen + unterstützen!

Naturland kritisiert Common Code of the Coffee Community

Anfang Dezember gründete sich in Genf der Verband “Common Code of the Coffee Community (CCCC)”. Naturland sowie das Fair-Handelshaus gepa kritisierten, dass die Kriterien nicht weit genug griffen. So würde zwar auf einen ökologischen Anbau wert gelegt, die Zahlung fairer Preise, die angesichts der schwankenden Weltmarktpreise und der großen Abhängigkeit der Kaffeebauern von diesen besonders wichtig sind, würde hingen nicht thematisiert. So verpflichten sich die Bauern zu einer ökologischen Anbauweise ohne dafür im Gegenzug eine Abnahme- oder Preisgarantie zu erhalten. Nur bio-fairer Kaffee kann nach Auffassung der beiden Organisationen einen nachhaltigen Kaffeeanbau unterstützen. Das Projekt „Common Code of the Coffee Community“ wurde bereits im Jahr 2002 vom Deutschen Kaffeeverband (DKV) und der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) ins Leben gerufen. Im Jahr 2005 übte die Menschenrechtsorganisation FIAN massive Kritik an der Vorgehensweise, die zu sehr von der Industrie dominiert würde und stellte die Mitarbeit am CCCC ein. Zuvor war FIAN in einer Arbeitsgruppe aus Sozialexperten beratend für die Initiative tätig gewesen. Pressemitteilung von Naturland und gepa Pressemitteilung FIAN (2005)

Schlagwörter:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.