Schlagwort-Archive: Europa

UNICEF fordert G20-Staaten zum Schutz von Kindern auf der Flucht auf

Kurz vor dem G20 Gipfel veröffentlichte UNICEF einen Bericht zu Fluchtursachen von Kindern in West- und Zentralafrika. Insgesamt seien 12 Millionen Menschen in der Region unterwegs – sieben Millionen davon minderjährig. Rund 75 Prozent der Kinder fliehen in andere Regionen auf dem Kontinent, weniger als 20 Prozent wagen die gefährliche Reise nach Europa. Viele fliehen vor der Terrorgruppierung Boko Haram, die im Nordosten Nigerias ihr Unwesen treibt. Dabei verübt die sunnitische Extremistenmiliz auch in den angrenzenden Nachbarländern Kamerun, Niger und Tschad Anschläge. Nicht selten werden dabei Kinder als Selbstmordattentäter missbraucht.
Veröffentlicht unter sonstiges | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Dominikanische Republik: Erschreckende soziale Folgen eines zentralen Drogenumschlagplatzes

  Bild (Ausschnitt): © n.v. - Immer häufiger erscheinen Berichte darüber, wie an Flughäfen sogenannte Bodypacker bei dem Versuch, Drogen zu schmuggeln, verhaftet werden. In erster Linie handelt es sich dabei um Transporte aus Lateinamerika, vor allem aber aus der Dominikanischen Republik.Hinzu kommt, dass im Dezember 2016 in Santo Domingo einer der erfolgreichsten Luftverkehrsdienstleister der Dominikanischen Republik beschuldigt wurde, sich auf legalen Flügen aktiv am Drogenhandel zu beteiligen. Schon seit Jahren spielt die Dominikanische Republik eine wesentliche Rolle als Umschlagsplatz für Kokain, Marihuana und Heroin in der Karibik.
Veröffentlicht unter sonstiges | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Malawi: Internationale Tabakkonzerne nutzen Abhängigkeit des Landes aus

Das Wohl Afrikas liegt im Interesse westlicher Industrienationen. Ein Grund dafür dürften auch die steigenden Flüchtlingszahlen sein. So kamen von Januar bis September 2016 mit 128.000 Afrikanern rund fünf Prozent mehr Flüchtlinge aus dieser Region über Italien nach Europa. Doch auch wirtschaftliche Interessen beeinflussen das Verhältnis zum afrikanischen Kontinent. Beispielhaft zeigt sich dies etwa an der Tabakindustrie, welche mit dem Anbau der Pflanzen in Malawi ihren Anfang nimmt. Der kleine Staat im Südosten von Afrika gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und ist zugleich der größte Tabakproduzent des afrikanischen Kontinents. Während der Erntezeit müssen daher in Malawi alle Familienmitglieder helfen. Auch Kinder im Grundschulalter arbeiten dann auf den Plantagen. Diese Tätigkeit ist jedoch mit großen gesundheitlichen Beeinträchtigungen verbunden, denn neben den hochgiftigen Pestiziden stellt auch die giftige Tabakpflanze selbst eine Gesundheitsbedrohung dar.
Veröffentlicht unter sonstiges | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Europäische Modekonzerne beschäftigen minderjährige syrische Flüchtlinge

Die Modemarke Zara  Bild (Ausschnitt): ©  Leif Harboe [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In der Türkei wird Kleidung von syrischen, teilweise minderjährigen Flüchtlingen hergestellt und nach Europa exportiert. Abnehmer der besagten Fabriken sind die Modemarken Zara, Mango, Next, ASOS und Marks & Spencer.
Veröffentlicht unter sonstiges | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kinderarbeit auf der Flucht – wenn Kinder zu Alleinernährern werden

  Bild (Ausschnitt): © FaiQe Sumer [CC BY-SA 4.0]  - Wikimedia Commons

Um aus Kriegsgebieten fliehen zu können, verkaufen Familien oft ihren ganzen Besitz. Auf der Flucht müssen auch Kinder arbeiten, um zum Unterhalt beizutragen – und werden ausgebeutet.

Seit dem Beginn des Syrienkrieges im Jahr 2011 sind rund 13,5 Millionen Syrer auf der Flucht. Gut die Hälfte von ihnen sind Kinder ... >> weiter lesen

Veröffentlicht unter sonstiges | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ehemalige Kindersoldaten dienen nun dem US-Militär

  Bild (Ausschnitt): © US Army Africa, from Vicenza, Italy - wikimedia commons Das britische Unternehmen für Sicherheits- und Risikomanagement "Aegis Defence Services" soll Söldner aus Sierra Leone einstellen, um im Irak zu arbeiten. Dies berichtete ein ehemaliger Vorstand der Firma. Jene wurden aus Kostengründen rekrutiert ohne zu überprüfen, ob sie jemals als Kindersoldaten aktiv waren. James Ellery, Direktor der Firma von 2005 bis 2015, spricht von einer Verpflichtung gegenüber Sierra Leone, die Arbeitslosigkeit zu verringern und gleichzeitig Kosten für die US-Präsenz im Irak zu reduzieren. Da man sich die Soldaten aus Europa nicht leisten kann, schaut sich das Unternehmen seit 2011 in Afrika nach Arbeitskräften um. Davor wurden britische, amerikanische und nepalesische Sicherheitskräfte eingestellt.
Veröffentlicht unter Fall, Internationales, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar