Tee

Betroffene Länder

Wo wird mit Kinderarbeit produziert?

Tee wird in China, Indien, Sri Lanka und Kenia immer noch von Hand geerntet. Andernfalls würde die Qualität leiden, sagen die Erzeuger. Da die Teebüsche nicht sehr hoch sind, greift man auf Kinderarbeiter zurück. In Kenia sind ein Drittel der Teearbeiter Kinder. 1)

Tätigkeiten

Welche Arbeiten werden von Kindern ausgeführt?

Kinder helfen bei der Ernte, pflücken und sortieren Blätter und schleppen Körbe. Zu den Routinearbeiten gehört das Entblättern der Teepflanzen, eine Arbeit, die Kinder durch bloßes Zuschauen erlernen. Kinder werden meist bezahlt nach der Menge des Tees, den sie ernten und abliefern. 2)

Konsequenzen

Welche Gefahren und Folgen ergeben sich für die Kinder?

Auf Teeplantagen sind die üblichen Gefahren Blutergüsse und Striemen. Sie bekommen häufig Fieber durch die langen Arbeitsstunden in der Feuchtigkeit. Weitere Gefahren sind Schlangenbisse, Eidechsen und Bienen sowie die Werkzeuge und Maschinen, die eingesetzt werden. 3)

Verbraucher-Tipps

Wie können wir gegen Kinderarbeit aktiv werden?

Tee kaufen, der garantiert frei von ausbeuterischer Kinderarbeit sind. Solche zeichnet das TransFair-Siegel aus. Viele Kaufhäuser und Lebensmittelgeschäfte bieten inzwischen solche Produkte an.

Die Weltläden bieten Produkte an, die dazu beitragen, die Existenz der ErzeugerInnen zu sichern. Diese Teeprodukte sind fair gehandelt, viele stammen bereits aus ökologischer Produktion.

Quellen + Links