Wo wird mit Kinderarbeit produziert?
Kaffee ist nach Erdöl der weltweit wichtigste Exportrohstoff. Er wird in 76 Anbauländern, meist Entwicklungsländern, produziert. Die meiste Kaffeeproduktion findet in Afrika und Südamerika statt. In Kenia sind 60 Prozent der Kaffeearbeiter Kinder. Über 30 Prozent der Kaffee-Ernte in Guatemala wird durch Kinderarbeit gewonnen. Während der Pflanz- und Erntezeit in Honduras werden Kinder eingesetzt. Die Kaffeeproduktion in Tansania gilt als eine der schlimmsten Formen von Kinderarbeit.1) 2)
Fallbeispiel:
Fallbeispiel
Die junge Kaffeebäuerin Teofil Vasquez, die in La flora - einem kleinen Dorf in Peru - lebt, wusste häufig nicht, wie sie sich und ihre Familie ernähren sollte. Teofil Vasquez berichtet, dass es vor der Zusammenarbeit mit Fair Trade am Notwendigsten fehlte - hier gab es keine Straßen, keine Schule. Wir haben den ganzen Tag gearbeitet. Es war ein schwieriger Weg. Wenn wir nichts hatten, haben wir nichts gegessen.
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Welche Arbeiten werden von den Kindern ausgeführt?
Sie fangen in der Ernte an, wenn sie groß genug sind, um an die Zweige mit Kaffeebohnen zu kommen. Und alt genug sind, um zu erkennen, welche Beeren sie sammeln müssen. Kinder arbeiten in jedem Bereich der Kaffeeherstellung mit: Kaffee sammeln, sortieren, putzen, Sträucher einsprühen, düngen und Bohnen transportieren.3)
Welche Gefahren und Folgen ergeben sich für die Kinder?
Kinder müssen die gleichen Arbeitsbedingungen erleiden wie Erwachsene. Dabei sind sie viel anfälliger für Krankheiten und Unfälle. Kinder, die in der Kaffeeproduktion arbeiten, leiden häufig unter Malaria, Grippe und Lungenentzündung.4)
Wie können wir gegen Kinderarbeit aktiv werden?
Indem man Kaffee mit dem TradeFair-Siegel kauft, der garantiert frei von ausbeuterischer Kinderarbeit ist. Eine Vielzahl von Kaufhäusern und Lebensmittelgeschäften bieten solchen Kaffee an.