Die Nutzung von exotischen Gewürzen ist mittlerweile ein fester Bestandteil der europäischen Esskultur. Gerne und häufig gekauft werden Gewürze wie Vanille, Nelken, Muskatnuss, Pfeffer, Chili, Curry, Zimt, Ingwer oder auch Zitronengras. Ein Teil dieser exotischen Gewürze wird in Ländern produziert, in denen ausbeuterische Kinderarbeit zum Alltag gehört.
Wo wird mittels Kinderarbeit produziert?
Die betroffenen Länder befinden sich primär in SüdAsien aber auch in Afrika. Dazu gehören Indien, Indonesien, Sri Lanka, Vietnam sowie die Gewürzinsel Madagaskar
Welche Arbeiten werden von den Kindern ausgeführt?
Die Kinder müssen beim Anbau, bei der Ernte sowie beim Verpacken der Gewürze mitarbeiten. Im Allgemeinen gehören zu ihren Tätigkeiten:
Welche Gefahren und Folgen ergeben sich aus diesen Tätigkeiten für die Kinder?
Die Kinder müssen zumeist ohne ausreichenden Schutz in der Gewürzproduktion arbeiten, dadurch sind sie den folgenden Gefahren ausgesetzt:
Wie können die Verbraucher gegen Kinderarbeit in diesem Bereich aktiv werden?
Um zu vermeiden, dass ein Gewürz im Einkaufswagen landet, das von Kindern mitproduziert wurde, kann man fair gehandelte Gewürze kaufen. Beispielsweise garantiert das FairTrade-Siegel für das Produkt „Vanille“, dass das Gewürz ohne die Mitarbeit von Kindern produziert wurde.