Wo wird mittels Kinderarbeit produziert?
Die Elektronikindustrie verbraucht einen immer größeren Anteil wertvoller Metalle. Mehr als die Hälfte des weltweiten Kobalts stammt aus Sambia oder dem Kongo. Dort arbeiten rund 50.000 Kinder in den Minen. Jeder dritte Bergarbeiter aus Katanga ist noch ein Kind oder Jugendlicher, manche von ihnen sind gerade mal sieben Jahre alt.1) Auch Coltan wird im Kongo abgebaut.
Auch in Chinas Elektroindustrie gibt es seit den letzten Jahren Kinderarbeit. Da die Wanderarbeiter mit der zunehmenden Arbeit nicht mehr alleine fertig werden, greift man an der Ostküste Chinas auf Kinderarbeit zurück. 2)
MakeITfair:
Mehr Infos bei makeITfair
Welche Arbeiten werden von den Kindern ausgeführt?
Welche Gefahren und Folgen ergeben sich aus diesen Tätigkeiten für die Kinder?
Durch die Umweltschäden, wie Abgase und Abwässer, entstehen ernsthafte Gesundheitsprobleme. Die Arbeit in den Minen ist für die Kinder extrem riskant und ungesund. Allein in Sambia gab es im Jahr 2005 achtzig Minenunglücke. Da die Kinder keine Schutzkleidung tragen, müssen sie den Mineralstaub einatmen. Dieser führt zu Lungenschäden und Augenproblemen.3)
Wie können wir gegen Kinderarbeit in diesem Bereich aktiv werden?