Indien: Kinder produzieren Zigarillos

Indien: Kinder produzieren Zigarillos Kinder beim Binden von Zigarillos | Bild (Ausschnitt): © Bernhard Huber [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Acht Stunden, Tag für Tag, müssen Kinder zwischen 5-14 Jahren vor dem Haus sitzen und Zigarillos mit ihren zarten Fingern drehen. Sie haben meist keine Bildung da sie nicht in die Schule gehen dürfen. Leider sind sie ein wichtiger Bestandteil der Geldeinnahme um die Familie zu ernähren.Da viele Kinder seit Kindesalter in staubigen und verwüsteten Nischen stundenlang arbeiten müssen, ist es keine Seltenheit, dass die Menschen unter Atemwegserkrankungen wie Asthma oder ähnlichen leiden. Meist fehlen zu dem die Mittel, die einfachen Krankheiten zu heilen. Leider ist es in Entwicklungsländern keine Seltenheit, dass die Menschen schon im frühen Alter sterben. Das Durchschnittsalter in diesen Ländern liegt bei knapp 70 Jahren wobei man bedenken muss, dass in den Europäischen Ländern die Rate bei 84 Jahren liegt: das sind immerhin schon 14 Jahre mehr.
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Afrika: Kinderarbeit auf Kakaoplantagen

Kakaoplantagen in Afrika Kinderarbeit in den Afrikanischen Kakaoplantagen | Bild (Ausschnitt): © CIFOR [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Bei einer der wichtigsten Arbeiten des Weltmarktes muss sehr auf Präzision geachtet werden. Es geht um die Ernte von Kakaobohnen. Beim Abschneiden der Kakaofrüchte dürfen die Samenkissen nicht verletzt werden, sonst können aus diesen keine weiteren Früchte mehr wachsen. Darum braucht man flinke und geschickte Hände, wie die von Kindern. Diese machen aber nicht nur ungefährliche Arbeiten, sondern hantieren mit extrem scharfen Macheten, schleppen vollbeladene Säcke, welche teilweise schwerer sind als sie selbst. Nicht selten müssen die Kinder, ohne Schutz, mit chemischen Schadstoffen Insekten vernichten.
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Dominikanische Republik: Erschreckende soziale Folgen eines zentralen Drogenumschlagplatzes

  Bild (Ausschnitt): © n.v. - Immer häufiger erscheinen Berichte darüber, wie an Flughäfen sogenannte Bodypacker bei dem Versuch, Drogen zu schmuggeln, verhaftet werden. In erster Linie handelt es sich dabei um Transporte aus Lateinamerika, vor allem aber aus der Dominikanischen Republik.Hinzu kommt, dass im Dezember 2016 in Santo Domingo einer der erfolgreichsten Luftverkehrsdienstleister der Dominikanischen Republik beschuldigt wurde, sich auf legalen Flügen aktiv am Drogenhandel zu beteiligen. Schon seit Jahren spielt die Dominikanische Republik eine wesentliche Rolle als Umschlagsplatz für Kokain, Marihuana und Heroin in der Karibik.
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Fairtrade & Biosiegel – Worauf kann ich beim Kauf von Schokohasen achten?

Schokoosterhase  Bild (Ausschnitt): © Jutta M. Jenning [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr.com

Es ist wieder soweit! Die Osterzeit steht vor der Tür und damit auch der jährliche Einkauf der leckeren und niedlichen Schokoosterhasen. Doch bevor man sich schnell für irgendein Häschen entscheidet, sollte man beim Kauf auch an wichtige Faktoren wie die Nachhaltigkeit oder den Einsatz von Pestiziden denken. Damit der Kauf ... >> weiter lesen

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Atemwegs- und Hautkrankheiten – Die grausamen Folgen der Kinderarbeit auf indischen Baumwollplantagen

Baumwollträger in Indien  Bild (Ausschnitt): © Arttu Manninen [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr.com

Nach offiziellen Angaben der indischen Regierung gibt es ungefähr 12 Millionen indische Kinderarbeiter. Jedoch geht die ILO von bis zu 50 Millionen Jungen und Mädchen aus, die diese Arbeit leisten und aufgrund dessen nicht die Möglichkeit haben, eine Schule zu besuchen. Indische Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren arbeiten bis ... >> weiter lesen

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Malawi: Internationale Tabakkonzerne nutzen Abhängigkeit des Landes aus

Das Wohl Afrikas liegt im Interesse westlicher Industrienationen. Ein Grund dafür dürften auch die steigenden Flüchtlingszahlen sein. So kamen von Januar bis September 2016 mit 128.000 Afrikanern rund fünf Prozent mehr Flüchtlinge aus dieser Region über Italien nach Europa. Doch auch wirtschaftliche Interessen beeinflussen das Verhältnis zum afrikanischen Kontinent. Beispielhaft zeigt sich dies etwa an der Tabakindustrie, welche mit dem Anbau der Pflanzen in Malawi ihren Anfang nimmt. Der kleine Staat im Südosten von Afrika gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und ist zugleich der größte Tabakproduzent des afrikanischen Kontinents. Während der Erntezeit müssen daher in Malawi alle Familienmitglieder helfen. Auch Kinder im Grundschulalter arbeiten dann auf den Plantagen. Diese Tätigkeit ist jedoch mit großen gesundheitlichen Beeinträchtigungen verbunden, denn neben den hochgiftigen Pestiziden stellt auch die giftige Tabakpflanze selbst eine Gesundheitsbedrohung dar.
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