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Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Baumwolle - Baumwollsaatgut - Textilien -
Branchenzuordnung: Mode, Bekleidung, Textilien -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Als Mitglied der Fair Wear Foundation (FWF) hat Switcher deren Sozialstandards übernommen. Diese basieren auf den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO und auf der universellen Erklärung der Menschenrechte. Die Sozialstandards umfassen auch das Verbot von Kinderarbeit, wobei die ILO-Konventionen 138 und 182 Anwendung finden.
  • Wenn ein Produzent nachweislich gegen die Sozialstandards verstößt, so sollen angemessene Maßnahmen zu einer Verbesserung der Situation getroffen werden. Wenn nötig wird der Vertrag gekündigt1) .

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Im Bereich des internen Monitoring verlangt Switcher von seinen wichtigsten Lieferanten die Gründung einer Sozialabteilung mit einem Verantwortllichen für Sozialfragen. Dieser fungiert auch in der Thematik als Schaltstelle zwischen dem Zuliefererbetrieb und Switcher selbst. Zudem bewerten sich in der „Respect Inside“-Initiative die Zulieferfirmen über einen Fragebogen mit 100 bis 400 Fragen selbst. Im Verbund mit den externen Untersuchungen, die sich aus der Mitgliedschaft in der Fair Wear Foundation ergeben, wird die Glaubwürdigkeit der Informationen gestärkt2) .

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Uns sind keine Vorwürfe bekannt.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • In Indien wurden sieben Schulen eröffnet, in denen über 1.100 Schüler unterrichtet werden. Zudem besuchen täglich mehr als 50 Straßenkinder die mobile Schule im so genannten Switcher Bus3) .

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • Für die Sendung „Kassensturz“, gesendet am 18.03.2008 im Schweizer Fernsehen, wurde in einer Umfrage das Engagement von insgesamt 50 Textilmarken gegen Kinderarbeit untersucht. Abgefragt wurde, ob die Unternehmen ihren Zulieferern Kinderarbeit verbieten, ob sie soziale Standards verlangen und ob in den Fabriken unabhängige Kontrollen durchgeführt werden. Zu den untersuchten Firmen zählte auch Switcher. Als eines von insgesamt lediglich vier Unternehmen erhielt Switcher dabei die Bewertung „sehr gut“4) .

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23.01.2009 11/31

Links und Quellen

  1. {{http://www.switcher.com/deutsch/dokumente/switcher-verhaltenskodex-07.pdf">Switcher Verhaltenskodex}} []
  2. {{http://www.switcher.com/deutsch/dokumente/switcher-rapport-csr-2006-kurzbericht-de.pdf">Switcher Sozialbericht 2006}} []
  3. {{http://www.switcher.com/deutsch/dokumente/when-fashion-means-respect-de.pdf">Switcher: When Fashion Means Respect}} []
  4. „Kassensturz“-Auswertung zum Engagement von 50 Textilmarken gegen Kinderarbeit []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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