SuperGroup Plc.

SuperGroup Plc. gehört zur Firma
Zu SuperGroup Plc. gehören die Marken / Firmen:
Cult - Superdry

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Baumwolle - Textilien -
Branchenzuordnung: Mode, Bekleidung, Textilien -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • SuperGroup ist Mitglied der Wirtschaftsinitiative Ethical Trading Initiative (ETI). In diesem Rahmen hat das Unternehmen den ETI Base Code of labour practice unterschrieben, der nach ILO-Standards ausgerichtet ist. Das Unternehmen hat den Base Code als ihren Ethical trading Code of Practice übernommen, an dessen neun Grundprinzipien sich alle Zulieferer halten sollen.
  • Gemäß den Regeln im Base Code des ETI spricht sich SuperGroup gegen den Einsatz von Kinderarbeit aus. Das Unternehmen soll entsprechend dem Base Code „eine Politik und Programme entwickeln oder an diesen teilnehmen, die für die Übertragung eines Kindes, das bei der Ausführung von Kinderarbeit vorgefunden wird, in eine qualitative Ausbildung und für dessen Verbleib in der selben bis zum Ende der Kindheit sorgt.“ Für Mitarbeiter unter 18 Jahren sollen zudem gesonderte Arbeitsbedingungen gelten.2) Supergroup ist dazu angehalten, die Zulieferer bei der Umsetzung der Sozialstandards zu unterstützen.3)
  • Im Rahmen der Mitgliedschaft bei der ETI verpflichtet sich das Unternehmen, jährlich einen Bericht über ihre Aktivitäten, Fortschritte und Resultate bei der Verwirklichung von ethischen Standards zu veröffentlichen.4)
  • ABER: Die Mitgliedschaft bei der ETI bedeutet jedoch keinesfalls, dass die ethischen Standards in der Zulieferkette tatsächlich vollständig umgesetzt sind. Das Unternehmen zeigt lediglich, dass es die Probleme in der Umsetzung von Sozialstandards anerkennt und es sich in Zusammenarbeit mit den Zulieferfabriken für eine schrittweise Verbesserung in den Zulieferbetrieben engagiert.5)6)
  • Das Unternehmen SouperGroup hat keinen eigenen Code of Conduct.

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Das Sekretariat des ETI überprüft 20 % ihrer Mitglieder jährlich, ob die Verwaltungsprozesse und die Systeme zur Datenerfassung für die Jahresberichte der Unternehmen konsistent und verlässlich sind.7)
  • Eigenen Angaben zufolge überprüft das Unternehmen die Fortschritte zum Einhalt sozialer Standards in der Lieferkette regelmäßig durch Audits und Besuche in Fabriken, um ggf. Missstände in enger Zusammenarbeit zu beseitigen. Sollte Kinderarbeit aufgedeckt werden, ist die entsprechende Fabrik dazu angehalten, die Kinder zu unterstützen und deren Bildung und Sicherheit zu fördern.8) Die Audits sollen im Laufe der Jahre ausgeweitet worden sein. Außerdem soll ein Überprüfungskomitee des Unternehmens SuperGroup den Fortschritt des Unternehmens hinsichtlich sozialer Standards überprüfen.9) Im Jahresbericht 2011 erwähnt das Unternehmen eine „unabhängige Firma“, die Zulieferer über die Übereinstimmung mit den genannten Sozialstandards überprüft haben soll.10)
  • ABER: Es wird nicht deutlich, um welche „unabhängige Firma“ die  Audits durchführt. Es können auch keine Aussagen darüber gemacht werden, wie regelmäßig und unabhängig die Überprüfungen sind.
  • Das Unternehmen kontrolliert (nach unserer Einschätzung) die relevanten Produktionsschritte nicht konsequent genug. Um ausbeuterische Kinderarbeit für ein Endprodukt möglichst ausschließen zu können, müssen alle relevanten Produktionsschritte kontrolliert werden. Relevant sind Produktionsschritte in Ländern oder Regionen, für die bekannt ist, dass ausbeuterische Kinderarbeit in diesem Bereich regelmäßig vorkommt. Dies betrifft auch Vorprodukte über die gesamte Produktions- und Lieferkette hinweg, die das Unternehmen von Zulieferern bezieht.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • In direktem Bezug auf dieses Unternehmen bzw. diese Marke sind uns keine Vorwürfe zu Kinderarbeit bekannt.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Das Unternehmen macht sein Engagement in einem Jahresbericht transparent.
  • 2012 sowie 2013 unterstützte SuperGroup die Hilfsorganisation „Care International“, die sich weltweit u.a. gegen Armut einsetzt.11)12)

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Stand: 12.03.2014

Links und Quellen

  1. Angaben des Unternehmens gegenüber earthlink []
  2. Ethical Trading Initiative: Der Base Code; Deutsche Fassung; aufgerufen am 11.03.2014 []
  3. Ethical Trade: What Companies sign up to, aufgerufen am 12.03.2014 []
  4. Ethical Trade Initiative: What we do; aufgerufen am 12.03.2014 []
  5. Ethical Trade: FAQs; aufgerufen am 12.03.2014 []
  6. Greenpeace.at: Marktcheck: Ratgeber Fairtrade-Textilien, aufgerufen am 12.03.2014 []
  7.  Ethical Trade: What Companies sign up to, aufgerufen am 12.03.2014 []
  8. eigene Angaben des Unternehmens gegenüber earthlink []
  9. SuperGroup: Jahresbericht 2012: operating Responsibility; aufgerufen am 12.03.2014 []
  10. SuperGroup: Jahresbericht 2011. Operating Responsibility; aufgerufen am 12.03.2014 []
  11. SuperGroup: Jahresbericht 2012: operating Responsibility; aufgerufen am 12.03.2014 []
  12. SuperGroup: Jahresbericht 2013: Operating Responisibilty; aufgerufen am 12.03.2014 []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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