Schöffel

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Textilien -
Branchenzuordnung: Sportartikel und -bekleidung -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Schöffel hat einen eigenen Code of Conduct, der sich explizit gegen Kinderarbeit ausspricht und auf der Webseite zugänglich ist. Seit 2011 ist Schöffel Mitglied der FWF (Fair Wear Foundation) und hat deren Code of Labour Practice, der sich nach den Leitlinien der ILO richtet, übernommen.
  • Der Code of Conduct ist in Deutsch, Englisch, Französisch sowie in allen Sprachen der Produktionsstandorte erhältlich. (( Schöffel Social Report 2011 ))
  • Außerdem dürfen Partner keine Subunternehmen beschäftigen. Nur Betriebe, die die aufgestellten Mindestanforderungen im Bereich Arbeitsbedingungen und  Nachhaltigkeit erfüllen, können Partner werden und dürfen die Produkte fertigen. 1)

    Kontrollen

    Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

    • Das Unternehmen hat ein dreigliedriges Kontrollsystem, welches aus internen Kontrollen, Audits mit unabhängigen Auditteams und die Verifizierung durch die FWF besteht.1)
    • Außerdem wurde eine Hotline in den jeweiligen Produktionsländern eingerichtet, die Mitarbeiter der Produktionspartner nutzen können, sollten sie sich ungerecht behandelt fühlen.1)

    Vorwürfe

    Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

    • Dem Unternehmen ist ein Fall von Kinderarbeit bekannt, der über das Alarmsystem gemeldet wurde.

     

    Reaktionen

    Wie hat das Unternehmen auf die Vorwürfe reagiert?

    • Es wurde sofort eine Untersuchung eingeleitet und der Vorwurf konnte innerhalb kürzester Zeit durch Überprüfung der Personalien ausgeräumt werden. Es handelte sich um die Einstellung einer Person, die zwei Wochen bevor die Person 16 Jahre alt wurde, anfing zu arbeiten. (( Angaben der Firma gegenüber Earthlink ))

    Soziales Engagement

    Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

    • Das CSR Team führt regelmäßig Trainings mit Lieferanten durch, ein zentrales Thema ist dabei Kinderarbeit bzw. die Arbeitsbedingungen junger Mitarbeiter (16-18 Jahre).2)
  1. Angaben der Firma gegenüber Earthlink [] [] [] []
  2. Schöffel Social Report 2011 []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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