Schmidt-Spiele

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Spielzeug -
Branchenzuordnung: Spielwaren -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Die Produkte des Unternehmens kommen nach eigenen Angaben zu 95 Prozent aus Deutschland bzw. der Europäischen Union. Ca. fünf Prozent des Sortiments wird in China produziert. Die chinesischen Lieferanten wurden alle vom ICTI (International Council of Toy Industries) zertifiziert1) .

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Ein Code of Conduct des Unternehmens ist uns nicht bekannt.
  • Schmidt Spiele gilt jedoch als Vorreiter bei der Umsetzung des ICTI-Kodex für menschenwürdigen Arbeitsbedingungen in der Spielzeugindustrie2) .
  • Die Mitglieder des ICTI verpflichtet sich zu fairen, sicheren und rechtmäßigen Produktionsbedingungen, die im Verhaltenskodex des Verbandes festgehalten werden. Dies beinhaltet auch die Anerkennung der Konventionen C 138 und C 182 der Internationalen Arbeitsorganisation, die ausbeuterische Kinderarbeit verbieten.

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Schmidt Spiele ist Mitglied im ICTI-CARE Prozesses und arbeitet nur mit zertifizierten Herstellern zusammen.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Bisher sind uns keine Vorwürfe bekannt.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Uns ist nicht bekannt, ob sich das Unternehmen sozial engagiert.

—-

03.03.2009 14/47

Links und Quellen

  1. Firmenübersicht Umsetzung des ICTI-Kodex []
  2. fair spielt []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.